Erst das Gespräch. Dann der Preis.
Bei den meisten Hochzeitsfotografen steht der Preis vor dem Gespräch: drei Pakete, eins aussuchen, fertig. Klingt einfach — bis man merkt, dass die Hälfte davon nicht zum eigenen Tag passt und trotzdem mitbezahlt wird.
Bei mir läuft es andersherum. Wir reden zuerst über euren Tag und rechnen gemeinsam aus, wie viele Stunden ihr wirklich braucht. Erst danach bekommt ihr euer Angebot — und darin steht nichts, was ihr nicht selbst gewählt habt.

Ihr entscheidet, was drinsteht.
„Was würde das kosten?“
Denn woher kommt diese Stundenzahl? Ihr heiratet zum ersten Mal. Niemand hat euch je gesagt, wie lange Gruppenfotos wirklich dauern, wie viel Zeit zwischen Trauung und Sektempfang verschwindet oder wann an eurem Tag das erste Mal etwas später losgeht als geplant. Und irgendwas geht immer später los.
Auffällig dabei: Geschätzt wird fast immer zu knapp, kaum je zu großzügig. Und gestrichen wird beim Ende. Das Getting Ready ist gesetzt, die Trauung sowieso — was wegfällt, ist der Abend.
Wer auf eine solche Anfrage einfach eine Zahl schickt, macht nichts falsch — ihr habt schließlich nach einer gefragt. Vergleichen lässt sie sich prima. Sie sagt nur nichts darüber, ob die Stunden für euren Tag überhaupt reichen.
Und wenn sie nicht reichen, merkt ihr das an einem von zwei Zeitpunkten.
Der harmlose: im Vorgespräch. Dann wird es kurz unangenehm, weil das Angebot anders aussieht als die Zahl, mit der ihr längst gerechnet habt.
Der andere: an eurem Hochzeitstag. Der Zeitplan ist um vierzig Minuten verrutscht, es ist halb zehn, die Party fängt gerade an — und ihr müsst zwischen Tür und Angel entscheiden, ob ihr aufstockt oder ob der Fotograf einpackt.
Was in diesem Fall fehlt, ist ausgerechnet der Teil des Tages, den man kein zweites Mal machen kann: der erste Tanz, die Party, die Bilder, die ihr euch später am liebsten anseht. Der Aufpreis ist daran das kleinste Problem.
Und damit das keine Verkaufsmasche ist: Die Rechnung geht genauso oft nach unten aus. Wenn euer Tag mit weniger auskommt, sage ich euch das. Mir ist ein Paar mit dem passenden Umfang lieber als eines, das Stunden bezahlt, in denen nichts passiert.
So kommen wir von eurer Anfrage zum Angebot
Jeder Schritt hat einen Zweck. Am Ende wisst ihr genau, wofür ihr bezahlt — und ich weiß genau, was ihr an eurem Tag von mir braucht.
Bevor ihr einen Preis bekommt, reden wir
Wir nehmen uns in Ruhe Zeit für eure Wünsche und für das, was ihr von eurem Fotografen erwartet. Ihr sucht jemanden, dem ihr eine der wichtigsten Dienstleistungen an eurem Hochzeitstag anvertraut — das entscheidet man nicht über eine Preisliste.
Wir ermitteln euren tatsächlichen Zeitbedarf
Wie lange dauert das Getting Ready wirklich? Wann kommen die Gäste, wie viel Zeit liegt zwischen Trauung und Sektempfang, wann steht die Sonne richtig für eure Paarfotos? Und ist genug Puffer eingeplant?
Das rechnen wir gemeinsam durch. Erfahrung aus rund hundert Hochzeiten spielt dabei eine große Rolle — ich weiß, wo Zeitpläne regelmäßig kippen.
Im Angebot steht nichts, was ihr nicht braucht
Mein Angebot enthält die Stunden für eure Hochzeitsbegleitung und die Anfahrt an diesem Tag. Kein „kostenloses“ Kennenlernshooting, das in Wirklichkeit mit eingepreist ist. Keine Positionen, die ihr eventuell nie in Anspruch nehmt.
Habt ihr zusätzliche Wünsche, bekommt ihr die Preise dafür einzeln und im Voraus.
Zusammenstellen dürft ihr. Vorschreiben tue ich nichts
Ihr möchtet trotzdem ein Kennenlernshooting vor der Hochzeit? Gerne. Ein After-Wedding-Shooting? Auch das. Jede Option hat ihren eigenen Preis, und ihr seht ihn, bevor ihr euch entscheidet.
Wollt ihr mehrere davon, rechne ich sie als Kombination — mit einem Nachlass, der im selben Angebot ausgewiesen ist. Das ist dann euer Paket, nicht meins: Ihr habt es zusammengestellt, und ihr wisst, was jede Position darin kostet.
Festlegen müsst ihr euch nicht sofort. Nehmt ihr eine Option von Anfang an dazu, gilt der Kombipreis. Entscheidet ihr euch erst später, gilt der Einzelpreis.
Ich bin nicht erst am Hochzeitstag da
Ihr kontaktiert mich und bekommt zeitnah eine Antwort — keine Rückmeldung dauert länger als 24 Stunden. Und wenn es doch einmal länger dauert, sage ich euch auch das.
Fotograf:innen sind die Dienstleister, die einen Hochzeitstag von morgens bis nachts begleiten. Entsprechend groß ist das Netzwerk, das sich über die Jahre ansammelt.
Was in eurem Angebot steht
Immer enthalten
- Die gemeinsam ermittelten Stunden am Hochzeitstag
- Die Anfahrt an eurem Hochzeitstag
- Vorgespräch und Ablaufplanung
- Erreichbarkeit bis zur Hochzeit, Antwort binnen 24 Stunden
- Bildauswahl und Bearbeitung, jedes Bild einzeln
- Digitale Galerie in voller Auflösung, ohne Wasserzeichen
Optional buchbar
- Kennenlern- oder Verlobungsshooting vor der Hochzeit
- After-Wedding-Shooting — in Kombination vergünstigt
- Fotoshootings unabhängig von eurer Hochzeit — Paar, Familie, Porträt
Wollt ihr zum Beispiel Kennenlern- und After-Wedding-Shooting zusammen mit eurer Hochzeit buchen, rechne ich das als Kombination — günstiger als einzeln, und der Nachlass steht als eigene Zeile im Angebot.
Ihr stellt zusammen, was ihr braucht. Der Unterschied zu einem fertigen Paket: Ihr wisst, was jede Position kostet, und könnt jede einzeln wieder streichen.
Preise für Zusatzoptionen bekommt ihr im selben Angebot ausgewiesen — nicht später, nicht auf Nachfrage.
Drei Dinge, die ihr euch merken könnt
Erreichbarkeit
Keine Rückmeldung dauert länger als einen Tag. Wenn es doch einmal länger dauert, wisst ihr auch das.
Stunden am Hochzeitstag
Die meisten Paare buchen den ganzen Tag — vom Getting Ready bis in die Party. Wie viele Stunden zu eurem Ablauf passen, rechnen wir im Erstgespräch gemeinsam aus.
Erfahrung im Zeitplan
Rund hundert Hochzeiten. Ich weiß, wo ein Ablauf realistisch ist und wo er sich am Tag selbst verschiebt.


Fangen wir mit dem Gespräch an
Schreibt mir Datum und Ort eurer Hochzeit. Wir gehen euren Ablauf einmal gemeinsam durch, danach bekommt ihr euer Angebot — mit genau den Stunden, die ihr braucht.
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